Dieser Text wurde mit KI erstellt. Grundlage ist die am Ende genannte Quelle.
Rund 100 Bürgerinnen und Bürger nahmen am Freitag, 23. Oktober, am 9. Fachtag Demenz des Landkreises Fürstenfeldbruck teil. Der große Sitzungssaal im Landratsamt war bis auf den letzten Platz besetzt. Unter dem Motto „Demenz in der Familie. Den Wandel verstehen. Den Augenblick leben.“ ging es um die Auswirkungen der Erkrankung auf Betroffene und ihre Familien.
Die Journalistin und Autorin Peggy Elfmann berichtete im Vortrag „Demenz im Alltag der Familie“ von ihren Erfahrungen mit Alzheimer in der eigenen Familie. Bei einer Lesung aus „Mamas Alzheimer und wir“ und „Meine Eltern werden alt“ sprach sie über Veränderungen im familiären Miteinander. Angehörige sollten sich frühzeitig Unterstützung holen, riet Elfmann. „Demenz ist kein Sprint, sondern ein Marathon und bei einem Marathon gibt es auch Menschen, die an der Seite stehen und helfen“, sagte sie.
Pflegende Angehörige können zusätzlich professionelle Pflege- und Betreuungsangebote nutzen. Ein früher Einstieg kann es Menschen mit Demenz erleichtern, sich etwa an eine Betreuungsgruppe oder Tagespflege zu gewöhnen. Beim „Markt der Möglichkeiten“ informierten sich die Teilnehmenden über Beratungs- und Unterstützungsangebote im Landkreis.
Zwei Workshops vertieften unterschiedliche Aspekte. Das Brucker Forum widmete sich unter dem Titel „Weiße Trauer – Wenn Abschied schon beginnt, obwohl der Mensch noch da ist“ den emotionalen Veränderungen für Angehörige. Dabei ging es auch darum, dass Trauer ein wichtiger Prozess sein kann, obwohl der nahestehende Mensch noch lebt.
Im Workshop „Kunst & Kultur: Glück des Augenblicks“ zeigte Petra Kellermann, Kulturvermittlerin in der Seniorenarbeit, wie Musik und künstlerische Betätigung Angehörigen Zugang zu Erkrankten ermöglichen können. Menschen mit Demenz können sinnliche Erfahrungen genießen; Kunst und Kultur stärken laut Veranstaltungsbericht das Wohlbefinden der Erkrankten und ihrer Angehörigen.
Mit dem Fachtag will der Landkreis Fürstenfeldbruck für einen offenen und verständnisvollen Umgang mit Demenz sensibilisieren, Hilfsangebote bekannt machen und die gesellschaftliche Teilhabe Betroffener fördern. Finanziell unterstützt wurde die Veranstaltung von der Joachim- und Adolfine-Sighart-Stiftung, die Demenz-Projekte im Landkreis fördert.
Quelle: Landratsamt Fürstenfeldbruck
Datum: 26/10/2026
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