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Goldafter-Raupen an der Feldkapelle: Stadt Fürstenfeldbruck sperrt Bereich ab

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An der Feldkapelle zwischen Puch und Aich ist ein Befall mit Goldafter-Raupen festgestellt worden. Die Stadt Fürstenfeldbruck hat den betroffenen Bereich deshalb abgesperrt und Warnschilder aufgestellt. Bürgerinnen und Bürger, die dort unterwegs sind, sollen besonders aufmerksam sein und den Bereich meiden.

Der Fund ist an dieser Stelle nicht neu: Bereits in früheren Jahren war im Umfeld der Feldkapelle ein Befall mit Goldafter-Raupen aufgetreten. Schon damals wurde davor gewarnt, die Raupen oder ihre Gespinste direkt zu berühren.

Grund für die Vorsicht sind die feinen Brennhaare der Goldafter-Raupen. Sie können bei Kontakt Hautreizungen, Juckreiz, Rötungen und allergische Reaktionen auslösen. Auch Reizungen der Atemwege sind möglich. Für Menschen und Tiere kann ein Kontakt daher unangenehme gesundheitliche Folgen haben.

Sarah Wolter vom Sachgebiet Stadtplanung und Grünwesen rät deshalb: „Abstand halten, Raupen und Nester nicht berühren und auch die umliegende Vegetation möglichst meiden. Hunde sollten in diesem Bereich an der Leine geführt werden.“ Gerade für Spaziergängerinnen und Spaziergänger sowie Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer ist der Hinweis wichtig, weil die Feldkapelle und die Wege zwischen Puch und Aich regelmäßig zur Naherholung genutzt werden.

Sollte es dennoch zu einem Kontakt kommen, empfiehlt die Stadt, betroffene Kleidung zu waschen und anschließend möglichst im Wäschetrockner zu behandeln. Bei stärkeren Beschwerden oder anhaltenden Symptomen sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Weitere Maßnahmen sind nach Angaben der Stadt derzeit nicht vorgesehen. Nach Einschätzung der zuständigen Fachbereiche ist eine Bekämpfung im Offenland in der Regel nicht zwingend erforderlich, wenn der betroffene Bereich gemieden und die Hinweise zum Eigenschutz beachtet werden.

Die Stadt weist außerdem darauf hin, dass nicht jede Raupe und nicht jedes Gespinst in Bäumen automatisch auf Goldafter oder Eichenprozessionsspinner hindeutet. Besonders bei Hitze und Trockenheit treten häufig auch harmlose Gespinstmotten auf. Diese können zwar auffällige Gespinste bilden, sind für Menschen in der Regel aber ungefährlich.

Vorsicht gilt unabhängig davon auch beim Eichenprozessionsspinner. Das Landratsamt Fürstenfeldbruck hat aktuell einen Befall entlang des gemeinsamen Geh- und Radwegs an der B 471 zwischen Schöngeising und Grafrath gemeldet. Auch dort machen Gefahrenzeichen auf den betroffenen Abschnitt aufmerksam. Raupen und Nester sollten keinesfalls berührt oder aus nächster Nähe betrachtet werden, da die Brennhaare starke allergische Reaktionen auslösen können.

Quelle: Stadt Fürstenfeldbruck | 22.06.2026

Quelle: Stadt Fürstenfeldbruck
Datum: 22/06/2026
Link: Original-Meldung

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