Fürstenfeldbruck baut das Projekt „Essbare Stadt“ weiter aus. Was 2025 auf Anregung von Oberbürgermeister Christian Götz gemeinsam mit der Volkshochschule Stadt Land Bruck begonnen hatte, ist inzwischen zu einem Gemeinschaftsprojekt mehrerer Einrichtungen geworden. Nach den ersten beiden Hochbeeten am Niederbronnerplatz wurden nun drei weitere Hochbeete eingerichtet.
Damit stehen in der Stadt künftig zusätzliche Flächen für gemeinsames Gärtnern, Lernen und Ernten zur Verfügung. Ziel des Projekts ist es, Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenzubringen, das Bewusstsein für nachhaltige Ernährung zu stärken und öffentliche Räume gemeinsam zu gestalten. Gerade im Alltag vor Ort sollen die Beete zeigen, wie Stadtgesellschaft, Bildungseinrichtungen und soziale Träger gemeinsam Verantwortung übernehmen können.
„Die große Resonanz auf die ersten Hochbeete zeigt, wie wichtig solche Orte des Miteinanders sind. Mit der Erweiterung stärken wir das Projekt und bringen noch mehr Leben in unsere Stadt“, betont Christian Winklmeier, Geschäftsführer der Volkshochschule Stadt Land Bruck.
Die neuen Hochbeete werden wie die bereits bestehenden Beete gemeinsam von Kindern, Jugendlichen, Seniorinnen und Senioren gepflegt und genutzt. Beteiligt sind die Grundschule Fürstenfeldbruck Mitte, die BRK-Kinderkrippe Zwergenburg, die Heilpädagogische Tagesstätte Am Schulweg der Stiftung Kinderhilfe, das Zuverdienstprojekt der AWO im Josefstift sowie das Alten- und Pflegeheim Theresianum.
Ermöglicht wurde die Erweiterung durch mehrere Partner. Die Bürgerstiftung für den Landkreis Fürstenfeldbruck stellte dafür 3.000 Euro zur Verfügung. Gefertigt wurden die Hochbeete von der Brucker Werkstatt der Caritas.
Auch bei der Bepflanzung wird das Konzept aus dem vergangenen Jahr fortgeführt. In den Beeten wachsen erneut bewährte Kulturen wie Salat, Kräuter, Radieschen und Zucchini. Durch die zusätzlichen Flächen können außerdem wieder Tomaten und Paprika angebaut werden. Neu hinzugekommen sind Erdbeeren, Erbsen und Bohnen. Nach Angaben der Stadt verläuft die Entwicklung der Pflanzen erfreulich; erste Ernten sind bereits möglich.
Wie schon 2025 begannen die beteiligten Kinder bereits im Februar und März mit der Anzucht von Tomaten- und Paprikapflanzen. Im Mai wurden die Pflanzen in die Hochbeete umgesetzt. In den kommenden Monaten stehen nun Pflege und Ernte im Mittelpunkt. Für den Herbst ist erneut eine Bepflanzung mit Wintersalaten vorgesehen.
Alle Projektpartner engagieren sich weiterhin für die „Essbare Stadt“. Zudem gab es bislang keine Fälle von Vandalismus. Für die Stadt ist das ein Hinweis darauf, dass das Projekt in Fürstenfeldbruck gut angenommen wird.
Quelle: Stadt Fürstenfeldbruck | 22.06.2026
Quelle: Stadt Fürstenfeldbruck
Datum: 22/06/2026
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