Wo heizt sich Fürstenfeldbruck an heißen Tagen besonders stark auf? Um diese Frage genauer beantworten zu können, lässt die Stadt von Mittwoch, 24. Juni, bis einschließlich Freitag, 26. Juni, erneut Drohnen mit Wärmebildkamera über dem Stadtgebiet fliegen.
Die Befliegungen sind jeweils von mittags bis Sonnenuntergang vorgesehen. Ziel ist es, sogenannte Hitze-Hotspots noch präziser zu erfassen. Gerade bei hohen Temperaturen zeigen sich im Stadtklima deutliche Unterschiede: Asphalt, Beton und andere versiegelte Flächen erwärmen sich stark, während Bäume, Grünflächen und Wasserflächen kühlend wirken können.
Mit den Wärmebildaufnahmen will die Stadt sichtbar machen, welche Oberflächen besonders hohe Temperaturen erreichen und welche Bereiche vergleichsweise kühl bleiben. Die Ergebnisse sollen der Stadtverwaltung Hinweise für die künftige Stadtentwicklung und Stadtplanung geben. Sie können unter anderem dabei helfen, Maßnahmen zur Klimaanpassung gezielter zu entwickeln – etwa durch zusätzliche Bäume, mehr Begrünung, Grünflächen, Verschattung oder die Sicherung wichtiger Kaltluftbereiche.
Stadtplanungsmitarbeiter Guido Meinzen betont, dass die Drohnen in ausreichender Höhe von über 100 Metern fliegen. Datenschutzrechtliche Vorgaben würden selbstverständlich eingehalten. Im Mittelpunkt der Befliegung stehe nicht die Beobachtung einzelner Personen oder Grundstücke, sondern die großflächige Erfassung von Oberflächentemperaturen im Stadtgebiet.
Wärmebildaufnahmen können zeigen, wie unterschiedlich Flächen auf Hitze reagieren: Versiegelte Bereiche erscheinen deutlich wärmer, während Grünflächen und beschattete Bereiche vergleichsweise kühl bleiben. Für Bürgerinnen und Bürger kann daraus sichtbar werden, welche Rolle Bäume, Freiflächen und Schatten im Alltag einer Stadt spielen.
Quelle: Stadt Fürstenfeldbruck
Datum: 24/06/2026
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