Die Gemeinde Gröbenzell setzt gemeinsam mit dem Verein Dachauer Moos e.V. ein Zeichen für Klima- und Artenschutz. Auf mehreren öffentlichen Flächen sowie auf dem Betriebshofgelände wurden am 19. November 2025 junge Streuobstbäume gepflanzt.
Insgesamt wurden acht junge Hochstämme gesetzt, darunter Birnen-, Apfel- und Zwetschgenbäume. Zu den Sorten gehören unter anderem „Kriecherl Blau“, „Gellerts Butterbirne“ und „Prinzenapfel“. Die Pflanzorte sind der Bürgerpark, der Kastanienweg und das Betriebshofgelände.
Nach Angaben der Gemeinde sollen die Bäume nicht nur das Ortsbild aufwerten, sondern auch die ökologische Vielfalt stärken und naturnahe Erholungsräume schaffen. Erster Bürgermeister Martin Schäfer betonte, dass die Pflanzung die ökologische Vielfalt in Gröbenzell fördere.
Bis die ersten Früchte geerntet werden können, wird es allerdings noch einige Jahre dauern. Die Obstbäume stammen überwiegend aus alten und regionalen Sorten und wurden der Gemeinde vom Verein Dachauer Moos e.V. zur Verfügung gestellt. Der Verein ist am Bayerischen Streuobstpakt beteiligt und unterstützt mit dem Förderprogramm „Streuobst für Alle“ den Erhalt bestehender Streuobstbestände sowie die Pflanzung neuer Bäume in Bayern.
Streuobstwiesen gelten seit Jahrhunderten als wichtiger Teil der Kulturlandschaft. Sie bieten nach Angaben der Gemeinde zahlreichen, teils gefährdeten Tier- und Pflanzenarten Lebensraum, Nahrung und Schutz und verbessern zugleich das lokale Mikroklima.
Der gemeinnützige Verein Dachauer Moos e.V. engagiert sich in einem Gebiet von Gröbenzell bis Unterschleißheim unter anderem für Moorentwicklung, Artenvielfalt, Umweltbildung und den Erhalt der historischen Kulturlandschaft. Die Gemeinde Gröbenzell ist dort selbst Mitglied.
Quelle: Stadt Gröbenzell
Datum: 31/03/2026
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