Die Stadt Fürstenfeldbruck plant in den kommenden Jahren die Sanierung des denkmalgeschützten ehemaligen Schlachthofs auf der Lände. Dafür wurde ein Realisierungswettbewerb ausgelobt, dessen Preisgericht am 27. April getagt hat.
Sechs Büros wurden direkt zur Teilnahme eingeladen, weitere zwölf Teilnehmende wurden über eine Ausschreibung gewonnen. Die Wettbewerbsaufgabe war auf 54 Seiten detailliert beschrieben. Gesucht wurde ein Entwurf für das Gebäudeensemble, der das Nutzungskonzept unter Würdigung des Einzeldenkmals von nationalem Rang im Bestand kreativ und innovativ umsetzt. Nach zwei Jahren Planung und rund zwei Jahren Bauzeit soll das Projekt abgeschlossen sein.
Das Vorhaben ist Teil des städtebaulichen Rahmenplans für das neue Quartier rund um Aumühle und Lände. Dort soll ein lebendiges, heterogenes Gebiet mit zentrumsnahem Wohnen, Kultur- und Kreativwirtschaft, Gastronomie, Jugendkultur und Erholung entstehen. Eine Machbarkeitsstudie zur Umnutzung und Sanierung des ehemaligen Schlachthofs liegt bereits vor.
Die Siegerentwürfe werden vom 5. bis 31. Mai im Stadtlabor in der Pucher Straße 6 a gezeigt. Die offizielle Ausstellungseröffnung findet am 4. Mai um 17 Uhr gemeinsam mit Oberbürgermeister Christian Götz und Stadtbaurat Johannes Dachsel statt. Die Bürgerinnen und Bürger sind dazu eingeladen. Das Stadtlabor ist täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet.
Quelle: Stadt Fürstenfeldbruck
Datum: 28/04/2026
Link: Original-Meldung

