In Fürstenfeldbruck wird ab Juli der Zustand der städtischen Straßen digital erfasst. Die Stadt lässt dafür das Straßennetz im Rahmen einer umfassenden Zustandserfassung durch ein Ingenieurbüro aus Erfurt untersuchen.
Ziel der Befahrung ist es, notwendige Sanierungs- und Unterhaltungsmaßnahmen frühzeitig zu erkennen. Auf dieser Grundlage sollen öffentliche Mittel gezielt und wirtschaftlich eingesetzt werden können. Die erhobenen Daten werden außerdem in das Geoinformationssystem der Stadt integriert und sollen künftig die Arbeit der Verwaltung unterstützen.
Die Befahrung des Stadtgebiets wird nach Angaben der Stadt mehrere Tage dauern. Sie kann nur bei geeigneten Witterungsbedingungen durchgeführt werden. Im Einsatz ist ein speziell ausgestattetes Fahrzeug mit moderner Erfassungs- und Messtechnik, das im Juli im Stadtgebiet unterwegs sein wird.
Zur Untersuchung der Straßenoberflächen werden Laserscanner verwendet. Die Technik ermöglicht eine hochpräzise, millimetergenaue Erfassung des Straßenzustands. Zusätzlich kommen hochauflösende Kamerasysteme zum Einsatz. Sie erfassen den Straßenraum und dokumentieren Verkehrsanlagen sowie Straßenausstattungen, darunter Beleuchtungsanlagen, Straßenabläufe, Verkehrszeichen sowie Fahr- und Gehwegflächen.
Die Stadt betont, dass der Schutz personenbezogener Daten höchste Priorität habe und die geltenden Datenschutzbestimmungen eingehalten würden. Die Bilddaten werden demnach ausschließlich zur Erfüllung kommunaler Aufgaben genutzt. Personen und Kfz-Kennzeichen werden automatisiert unkenntlich gemacht. Zugriff auf die erhobenen Daten erhalten ausschließlich autorisierte Mitarbeitende der Stadtverwaltung.
Quelle: Stadt Fürstenfeldbruck
Datum: 26/06/2026
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