Rund um den Fliegerhorst Fürstenfeldbruck und den Standortübungsplatz Neu-Lindach wird am Wochenende deutlich mehr Betrieb herrschen als gewöhnlich. Das Technische Hilfswerk trainiert dort bei der Zivilschutzübung ZIVEX2026 verschiedene Einsatzlagen unter möglichst realitätsnahen Bedingungen. Für Bürgerinnen und Bürger kann das vor allem durch zusätzliche Fahrzeuge mit Blaulicht sowie punktuell durch Knall-, Rauch- oder Nebeleffekte wahrnehmbar sein.
Die eigentliche Großübung findet am Samstag, 19. September, statt. Beteiligt sind die elf Ortsverbände des THW-Regionalbereichs München sowie zusätzliche Unterstützungseinheiten. Insgesamt werden nach Angaben des THW bis zu rund 400 Einsatzkräfte und mehr als 50 Fahrzeuge erwartet. Auch das Bayerische Rote Kreuz wirkt an der Übung mit.
Bereits am Freitag beginnen Aufbau und Anreise. Vor allem am Nachmittag dürfte sich das erhöhte Fahrzeugaufkommen bemerkbar machen. Am Samstag sind die Einheiten dann zu verschiedenen Übungsorten unterwegs, am Sonntag folgen Abbau und Rückreise. Besonders zwischen dem Fliegerhorst und dem Standortübungsplatz Neu-Lindach ist zeitweise mit zusätzlichem Einsatzverkehr zu rechnen.
Im Umfeld des Fliegerhorsts können dabei auch Fahrzeuge mit eingeschaltetem Blaulicht unterwegs sein. Die Stadt Fürstenfeldbruck weist darauf hin, dass dies zum Übungsgeschehen gehört und kein Hinweis auf einen realen Einsatz ist. Sie bittet um Verständnis für mögliche vorübergehende Beeinträchtigungen.
Straßensperrungen sind nach aktuellem Stand nicht vorgesehen. Vor allem am Samstag kann es im Umfeld der Übungsorte jedoch bis etwa 22 Uhr punktuell zu Behinderungen und Verzögerungen kommen. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, besonders aufmerksam zu fahren und Einsatzfahrzeugen ausreichend Platz zu lassen.
Im Mittelpunkt von ZIVEX2026 stehen die Aufgaben des THW im Zivilschutzfall. Dazu werden unterschiedliche Schadenslagen möglichst realitätsnah dargestellt. Auch Knallgeräusche können deshalb zu hören sein. Sie dienen ausschließlich der Simulation. Es handle sich nicht um Schüsse oder tatsächliche Explosionen, erklärt Chiara Lefeber, Sachbearbeiterin Ehrenamt bei der THW-Regionalstelle München.
Auch Rauch- oder Nebeleffekte können im Verlauf der Übung eingesetzt werden. Nach Angaben der Verantwortlichen gehören sie ebenfalls zum Übungsgeschehen und stellen keine Gefahr für die Bevölkerung dar. Die Bundeswehr nimmt nicht als Einsatzorganisation teil, sondern stellt dem THW Flächen auf dem Fliegerhorst und dem Standortübungsplatz zur Verfügung, erläutert Amir Houssaini, Kasernenoffizier und stellvertretender Kasernenkommandant.
Quelle: Stadt Fürstenfeldbruck | 17.09.2026
Quelle: Stadt Fürstenfeldbruck
Datum: 17/09/2026
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