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Update: Spatenstich für Eich- und Beschussamt – knapp 100 Millionen Euro für die Hasenheide

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Dieser Text wurde mit KI erstellt. Grundlage ist die am Ende genannte Quelle.

Der Neubau des Eich- und Beschussamts ist mit einem Spatenstich in die Realisierungsphase gestartet. Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger und Oberbürgermeister Christian Götz gehörten zu den Beteiligten. Nach Angaben des Bayerischen Wirtschaftsministeriums investiert der Freistaat knapp 100 Millionen Euro in das Projekt.

Auf einem rund 16.400 Quadratmeter großen Areal an der Fraunhoferstraße entsteht ein spezialisiertes Prüf- und Werkstattzentrum des Bayerischen Landesamts für Maß und Gewicht. Dort sollen künftig 43 Beschäftigte arbeiten. Im Zuge der bayerischen Heimatstrategie werden das Eichamt München und das Beschussamt Südbayern verlagert und unter einem Dach zusammengeführt.

Das Eichamt kontrolliert unter anderem Waagen, Taxameter und Zapfsäulen. Das Beschussamt prüft Waffen, Munition und Böller sowie Schutzmaterialien. Für die technischen Anforderungen sind fünf akustisch entkoppelte Raum-in-Raum-Konstruktionen geplant. Hinzu kommen ein speziell konzipierter Böllerbunker, Bayerns einzige eichamtliche Längenmessbank mit einer 50 Meter langen Messstrecke und ein ebenso langer Schießkanal.

Die Erschließung soll auch Entwicklungsmöglichkeiten für weitere mittelständische Handwerks- und Gewerbebetriebe schaffen. Die städtische Bauleitplanung bezieht dafür einen angrenzenden, bislang unbebauten Bereich des Industrie- und Gewerbegebiets ein. Bei der Entwicklung werden nach Angaben der Stadt Natur- und Landschaftsschutz sowie der Artenschutz berücksichtigt: Vorgesehen sind Baumreihen und Grünzüge. Für die auf dem Gelände nachgewiesenen Zauneidechsen wurden Schutz- und Ausgleichsmaßnahmen in die Planung aufgenommen und teilweise bereits umgesetzt.

Der Ansiedlung ging ein mehrjähriger Planungsprozess voraus. Die Stadt wurde 2018 mit dem Vorhaben befasst, 2023 begann das Bebauungsplanverfahren und 2025 folgte der Satzungsbeschluss. Im erforderlichen Zustimmungsverfahren stimmte auch der Planungs- und Bauausschuss einstimmig zu.

Nach vorbereitenden Erdarbeiten sollen die Baumeisterarbeiten im Frühjahr 2027 beginnen. Die Fertigstellung ist für Dezember 2029 vorgesehen, die Betriebsaufnahme für das erste Halbjahr 2030.

Quelle: Stadt Fürstenfeldbruck
Datum: 24/10/2026
Link: Original-Meldung

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