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Türkenfeld würdigt Pfarrer Georg Kapfer mit Straßenbenennung

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Dieser Text wurde mit KI erstellt. Grundlage ist die am Ende genannte Quelle.

Im Baugebiet Saliterstraße Nord steht die Erschließung kurz vor dem Abschluss, die Zufahrtsstraße ist bereits fertig. Sie trägt künftig den Namen von Pfarrer Georg Kapfer. Bei einer feierlichen Zeremonie enthüllten Bürgermeister Emanuel Staffler und Elisabeth Lindermayr, Kapfers langjährige Mitarbeiterin und ehemalige Mesnerin, das Straßenschild.

Zur Feier hatte Staffler Mitglieder des Gemeinderats, Beschäftigte der Verwaltung und des Planungsbüros, Vertreter des öffentlichen Lebens sowie Pfarrer Bernhard Maurus Mayer eingeladen. Lindermayr sagte, sie freue sich über die Wertschätzung, die Kapfer auch 20 Jahre nach seiner Zeit im Ort erfahre: „Dadurch wird er nie vergessen sein.“

Kapfer kam 1990 nach Türkenfeld. Er begleitete den Bau des Pfarrheims St. Georg und die umfassende Sanierung der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Über viele Jahre unterstützte er außerdem die Zoe-Schule in Uganda, die sein Freund und Priesterkollege John Kyazze gegründet hatte.

Kapfers Wirken reichte über seine seelsorgerische Arbeit hinaus: Er förderte Gemeinschaft und Zusammenhalt, setzte sich für Ökumene ein und „schlug Brücken zwischen Menschen und Kontinenten“, heißt es auf der Erklärtafel unter dem Straßenschild. Sein Vermächtnis wirke in Türkenfeld bis heute nach.

2006 ging Kapfer in den Ruhestand und verließ Türkenfeld. Er starb 2015. Mit einer Erbschaft gründete er die Pfarrer-Georg-Kapfer-Stiftung, die dauerhaft bedürftige Kinder und Jugendliche unterstützen soll. Dass sein Name nun an einer Straße weiterlebt, an der viele junge Familien ihr Zuhause finden werden, passe zu seinem verbindenden Wesen, sagte Pfarrer Mayer. In einem abschließenden Gebet erinnerte er daran, dass Kapfer „Wegbegleitung zu seinem Lebensprogramm gemacht hatte“.

Quelle: Gemeinde Türkenfeld
Datum: 02.11.2026
Link: Original-Meldung

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