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Gröbenzell trauert um Paul Barth

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Die Gemeinde Gröbenzell trauert um Paul Barth. Der langjährige Gröbenzeller ist am 31. August im Alter von 80 Jahren verstorben, wie die Gemeinde mitteilt. Barth war Namensgeber der Paul-Barth-Halle, der früheren Wildmoos Halle, und für viele im Ort eng mit der Geschichte des Judosports verbunden.

Sportlich gehörte Paul Barth zu den herausragenden Persönlichkeiten Gröbenzells. Er ist der einzige Gröbenzeller, der bisher eine olympische Medaille errungen hat: Bei den Olympischen Spielen 1972 in München gewann er im Judo Bronze. Zugleich war er nach Angaben der Gemeinde der einzige „Münchner“, der bei diesen Spielen eine Medaille gewann. Weitere internationale Erfolge waren der dritte Platz bei der Europameisterschaft 1968 sowie jeweils ein fünfter Platz bei den Weltmeisterschaften 1969 und 1971.

Auch über seine aktive Laufbahn hinaus blieb Barth dem Judo verbunden. Er war Mitglied im Ehrenrat des Bayerischen Judoverbands und Ehrenmitglied des Verbands. Seit 2019 trug er den 6. Dan, eine besondere Auszeichnung, die nur wenigen Judokas zuteilwird.

In Gröbenzell wirkte Paul Barth vor allem durch seine langjährige Trainerarbeit beim 1. SC Gröbenzell. Mit der Gründung der Judoabteilung am 19. März 1973 und ihrer Leitung bis 1985 legte er den Grundstein für spätere Erfolge der Abteilung. Die Gemeinde würdigt ihn als hilfsbereiten und bodenständigen Menschen. Ihre Gedanken seien bei seiner Familie und seinen Freunden.

Quelle: Stadt Gröbenzell
Datum: 17/09/2026
Link: Original-Meldung

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