Im Landkreis Fürstenfeldbruck macht sich der Eichenprozessionsspinner derzeit an vielen Stellen bemerkbar. Nach Angaben des Landratsamts Fürstenfeldbruck und des Kreisfachberaters für Gartenkultur und Landespflege konnte sich die Raupe durch die Wetterlage der vergangenen Jahre besonders stark vermehren.
Entdeckt wurde der Eichenprozessionsspinner unter anderem entlang der B 471 zwischen Schöngeising und Grafrath am gemeinsamen Geh- und Radweg. Dort weisen Gefahrenschilder auf den betroffenen Streckenabschnitt hin. Bürgerinnen und Bürger sollten in solchen Bereichen besonders aufmerksam sein und Abstand halten.
Gefährlich für Menschen und Tiere sind die Brennhaare der Raupen. Sie enthalten das Nesselgift Thaumetopoein, das bei Kontakt heftige allergische Reaktionen auslösen kann. Möglich sind Juckreiz und Hautausschläge, in schweren Fällen auch Atemnot; selten kann es zu einem schweren allergischen Schock kommen.
Die wichtigste Verhaltensregel lautet daher: Nester und Raupen nicht berühren und ihnen nicht zu nahe kommen. Bei Gefahr oder starker Erschütterung können die Raupen ihre Brennhaare aktiv ausschleudern.
Besondere Vorsicht gilt auch bei der Grünpflege unter Eichen. Werden auf dem Boden liegende Nester beim Mähen erfasst, können Brennhaare in die Luft gelangen. Deshalb sollten betroffene Bereiche vorher abgesucht werden. Auch alte Nester können weiterhin eine Gefahr darstellen.
Quelle: Stadt Maisach
Datum: 23/06/2026
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