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Eichenprozessionsspinner im Landkreis: Stadt Emmering warnt vor Brennhaaren

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Im Landkreis Fürstenfeldbruck ist der Eichenprozessionsspinner inzwischen an vielen Stellen anzutreffen. Darauf weist die Stadt Emmering in einer aktuellen Mitteilung vom 24. Juni 2026 hin. Begünstigt durch die Witterungsbedingungen der vergangenen Jahre konnten sich die Raupen stark vermehren.

Für Bürgerinnen und Bürger ist vor allem der Kontakt mit den feinen Brennhaaren problematisch. Sie enthalten das Nesselgift Thaumetopoein und können allergische Reaktionen auslösen. Genannt werden unter anderem starker Juckreiz, Hautausschläge und Atembeschwerden. In seltenen Fällen kann es auch zu schweren allergischen Reaktionen kommen.

Die Stadt rät deshalb ausdrücklich dazu, Abstand zu halten und weder Raupen noch Nester zu berühren. Betroffene Bereiche sollten möglichst vollständig gemieden werden. Dabei ist zu beachten, dass auch alte Nester noch über Jahre hinweg gefährlich sein können.

Besondere Vorsicht gilt bei Arbeiten unter Eichen, etwa in der Grünpflege. Werden Flächen mit Rasenmähern oder Freischneidern bearbeitet, können durch Erschütterungen Brennhaare in die Luft gelangen. Vor dem Einsatz von Geräten sollten betroffene Flächen daher gründlich darauf kontrolliert werden, ob Nester am Boden liegen.

Bei Fragen steht nach Angaben der Stadt Emmering die Kreisfachberatung für Gartenkultur und Landespflege zur Verfügung.

Quelle: Stadt Emmering | 24.06.2026

Quelle: Stadt Emmering
Datum: 24/06/2026
Link: Original-Meldung

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