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Dritter Superpreis für Schüler des Graf-Rasso-Gymnasiums

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Dieser Text wurde mit KI erstellt. Grundlage ist die am Ende genannte Quelle.

Zum 23. Mal wurden am Freitag, 9. Oktober 2026, im festlich geschmückten Auditorium des Deutschen Museums in München die Superpreise des Landeswettbewerbs „Experimente antworten“ verliehen. Unter rund 2.700 Einsendungen wurden 53 Nachwuchsforscherinnen und -forscher ausgezeichnet. Zu ihnen gehörte Tobias Liepold aus der Klasse 8c des Graf-Rasso-Gymnasiums (GRG). Für ihn war es bereits der dritte Superpreis – und der letzte im Rahmen seiner Teilnahme am Wettbewerb.

Begleitet wurde Liepold von seinen Eltern und seiner Biologielehrerin Frau Rohr. Beim Wettbewerb führen die Schülerinnen und Schüler selbstständig Experimente durch, untersuchen naturwissenschaftliche Fragen und lernen, auch nach Rückschlägen weiterzuarbeiten. Im vergangenen Wettbewerbsjahr gab es drei Runden mit unterschiedlichen Themen.

Unter dem Titel „Papier ist geduldig“ beschäftigte sich Liepold zunächst mit den Eigenschaften von Papier. Er experimentierte, schöpfte eigenes Papier und gestaltete es weiter. Seine kreative Arbeit wurde in den offiziellen Lösungsvorschlag auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus aufgenommen.

In der zweiten Runde, „Keine kalten Finger“, standen Wärme und Temperatur im Mittelpunkt. Liepold untersuchte Taschenwärmer, stellte selbst welche her und befasste sich mit Schmelzpunkten, Inhaltsstoffen, Kristallisation und chemischen Reaktionen. Die dritte Runde hieß „Let there be Rock“ und drehte sich um Akustik und Schall. Dabei maß er unter anderem Tonsaiten, baute eine Lochscheibensirene und bestimmte mit einer Stroboskop-App Frequenzen und Tonhöhen. Aus Gemüse stellte er Musikinstrumente her und baute ein Windspiel in einer Durtonleiter. Zum Abschluss komponierte er aus den Instrumenten ein kleines Lied.

Für die drei Wettbewerbsrunden investierte Liepold nach eigenen Angaben viel Zeit: Er wertete Ergebnisse aus, schrieb Protokolle und fertigte Diagramme und Skizzen an. Die Einladung zur Preisverleihung sei deshalb eine besondere Anerkennung seiner Arbeit gewesen.

Eröffnet wurde die Feier von Dr. Kernbach als Vertreter des Deutschen Museums. Die Leiterin des Landeswettbewerbs, Studiendirektorin Linda Schmauß, begrüßte die Gäste und führte durch das Programm. Ministerialrat Nico Waibel hielt die Laudatio und überreichte die Preise. Auf einer großen Leinwand wurden Ausschnitte aus Liepolds Experimenten gezeigt, bevor er seine Urkunde und ein rotes Paket entgegennahm. Darin steckt eine Ausstattung für junge Forschende, die von der Grundausstattung bis zum Magnetrührer reicht.

Zum Abschluss präsentierten Studiendirektor Martin Schwab und fünf Schülerinnen des Armin-Knab-Gymnasiums in Kitzingen einen Experimentiervortrag. In einer Vorführung gingen sie der Frage nach, ob Chemie oder Physik die spannenderen Experimente bietet. Für die musikalische Begleitung sorgte die Combo des Pestalozzi-Gymnasiums unter der Leitung von Korbinian Bauer.

Mit dem dritten Superpreis endet für Liepold eine Zeit, in der er gelernt hat, selbstständig zu experimentieren, genauer hinzuschauen und bei schwierigen Aufgaben nicht aufzugeben. Auch die Begegnungen mit anderen naturwissenschaftlich interessierten Schülerinnen und Schülern bleiben ihm in Erinnerung. Die Preisverleihung sei ein unvergesslicher Tag gewesen – zugleich habe ihn der Abschied vom Wettbewerb ein wenig traurig gestimmt. Seine Experimentierlust könnte ihn jedoch wieder einholen.

Tobias Liepold, Klasse 8c
Fotos: Matthias Balk

Quelle: Graf-Rasso-Gymnasium Fürstenfeldbruck
Datum: 22/10/2026
Link: Original-Meldung

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