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BUND Naturschutz fordert Stopp der Bründl-Park-Bebauung

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Dieser Text wurde mit KI erstellt. Grundlage ist die am Ende genannte Quelle.

Der BUND Naturschutz in Bayern fordert, die geplante Bebauung des Bründl-Parks zu stoppen. Nach Ansicht der Ortsgruppe Puchheim widerspricht das Vorhaben dem Willen von Tamara Bründl, die ihr 5000 Quadratmeter großes Grundstück in Puchheim der Bürgerstiftung Fürstenfeldbruck für einen öffentlichen Park vermacht hatte.

Bründl starb am 12. Dezember 2012. In ihrem Testament habe sie festgelegt, dass das Grundstück als Park der Allgemeinheit dienen solle. Zudem sollte das Baurecht entzogen und der Baumbestand geschützt werden. Das Gelände solle weiterhin Menschen und Tieren zugutekommen, mit ausreichend Futter-, Rückzugs- und Brutplätzen für Igel und Vögel. Kinder dürften sich dort aufhalten, ein Spielplatz solle jedoch nicht entstehen.

Die Bürgerstiftung plane derzeit zwei Wohnhäuser mit jeweils fünf Parteien. Dafür seien mindestens 900 Quadratmeter Versiegelung vorgesehen. Die Stiftung begründe das Vorhaben damit, dass sich nur so die Pflege des Parks sichern lasse. Die hinterlassenen 1,5 Millionen Euro – heute 1,7 Millionen Euro – reichten dafür nicht dauerhaft aus. Der BUND Naturschutz hält dagegen, dass die Häuser zusammen mit den geplanten Wegen und einem vorgesehenen Spielplatz den naturnahen Bereich deutlich verkleinern und die Gehölze samt Tierwelt beeinträchtigen würden.

Die Naturschutzgruppe verweist auf den bisherigen Zustand des Grundstücks: Die Großbäume seien ordnungsgemäß gepflegt und das Gelände naturnah belassen worden. Die Linde in der Mitte des Grundstücks sei schätzungsweise 200 Jahre alt. Ein Park dieser Größe könne zudem angesichts des Klimawandels als Kühleinsel im Stadtgebiet dienen, argumentiert der Verband mit Blick auf den Hitzeaktionsplan.

Als Alternative schlägt der BUND Naturschutz eine zurückhaltende Gestaltung vor: einen wassergebundenen Weg, wenige Bänke und keine Beleuchtung in der Nacht. So könnten Besucherinnen und Besucher die Natur beobachten, während die Fläche Lebensraum für Tiere und Pflanzen bleibe. Eine solche Gestaltung sei finanziell günstiger und könne durch ehrenamtliche Arbeit, Umweltbildung, Stadtacker oder Naschbeete ergänzt werden. Der Park könne sich nach Vorstellung der Gruppe auch zu einem Trittstein-Biotop entwickeln.

Der Verband fordert einen sofortigen Stopp des Bauvorhabens und ein Alternativkonzept, das dem Stifterwillen näherkommt. Zugleich mahnt er, das Testament auch hinsichtlich des Lebensabends des Ehepaars Schnell zu achten. Jennifer Getzreiter, Vorsitzende der Ortsgruppe Puchheim, erklärte, man habe dem Vertreter der Bürgerstiftung Fürstenfeldbruck, Herrn Lexhaller, bereits angeboten, die eigenen Kompetenzen in die Entwicklung einer Alternative einzubringen.

Quelle: BUND Naturschutz Kreisgruppe Fürstenfeldbruck
Datum: 20/10/2026
Link: Original-Meldung

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