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Ausstellung „Licht ins Moor“ im Stadtlabor Fürstenfeldbruck

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Fürstenfeldbruck rückt in den kommenden Wochen eine Landschaftsform in den Mittelpunkt, die im Alltag oft wenig sichtbar ist, für Klima und Natur aber eine große Rolle spielt: Moore. Von 20. Juli bis 11. September ist im Stadtlabor, Pucher Straße 6a, die Wanderausstellung „Licht ins Moor“ zu sehen. Geöffnet ist die Ausstellung täglich von 11.00 bis 19.00 Uhr.

Die Ausstellung geht Fragen nach, die auch für den Landkreis Fürstenfeldbruck und die umliegende Region von Bedeutung sind: Warum sind Moore besondere Lebensräume? Welche Rolle spielen sie beim Klimaschutz? Und was haben bekannte Moorgebiete wie Ampermoos, Haspelmoor und Fußbergmoos, aber auch Moorflächen im Stadtgebiet Fürstenfeldbruck, mit der Zukunft der Region zu tun?

Moore unterscheiden sich deutlich von anderen Böden. Sie weisen einen hohen Wasserstand auf und bestehen zu einem großen Teil aus abgestorbenen, vertorften Pflanzen. Weil diese Pflanzenreste im nassen Moorboden nicht vollständig zersetzt werden, bleibt dort viel Kohlenstoff gebunden. Intakte Moore tragen damit zum Klimaschutz bei und bieten zugleich spezialisierten Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Lebensraum.

In der Region haben Moore eine besondere Bedeutung. Neben dem Ampermoos, dem Haspelmoor und dem Fußbergmoos gibt es auch Moorböden, die weniger deutlich erkennbar sind, weil sie überbaut wurden oder landwirtschaftlich genutzt werden. Selbst im Stadtgebiet Fürstenfeldbruck befinden sich rechts der Amper Moorflächen. Während Moore bayernweit etwas mehr als drei Prozent der Landesfläche ausmachen, liegt ihr Anteil in den Landkreisen Landsberg am Lech, Fürstenfeldbruck und Dachau zusammengenommen etwa dreimal so hoch.

„Licht ins Moor“ zeigt die Moore der Region, ihren heutigen Zustand und mögliche Entwicklungen. Thematisiert werden unter anderem die historische Entwässerung und Torfgewinnung sowie aktuelle Maßnahmen im Moor- und Klimaschutz. Außerdem geht es um die Frage, wie Klimaschutz, Landwirtschaft und regionale Landnutzung künftig besser miteinander verbunden werden können.

Ein Beispiel aus der Umgebung ist das Haspelmoor, ein Hochmoor in den Gemeinden Hattenhofen und Althegnenberg. Die Ausstellung macht solche besonderen Landschaften für Besucherinnen und Besucher anschaulich und ordnet ihre Bedeutung für die Region ein.

Begleitend zur Ausstellung bietet Tilo Scholze, Klimaschutzberater für Moore am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürstenfeldbruck, kostenlose Führungen an. Sie finden vom 22. Juli bis 26. August jeweils mittwochs von 16.00 bis 17.00 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Gruppenführungen können auf Anfrage vereinbart werden. Kontakt: Telefon 08141 3223-1254, E-Mail tilo.scholze@aelf-ff.bayern.de.

Quelle: Stadt Fürstenfeldbruck
Datum: 16/07/2026
Link: Original-Meldung

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