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73-Jährige aus Eichenau übergibt rund 60.000 Euro an Betrüger

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In Eichenau im Landkreis Fürstenfeldbruck haben bislang unbekannte Täter am Donnerstag, 27. August 2026, rund 60.000 Euro durch einen Trickbetrug erbeutet. Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck hat die Ermittlungen übernommen.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord erhielt eine 73-jährige Frau gegen 8.30 Uhr einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten. Der Anrufer teilte ihr mit, in der Nachbarschaft sei es zu Einbrüchen gekommen. Dabei sei eine Liste mit mehreren Namen gefunden worden. Auf dieser Liste seien auch der Name und die Adresse der Rentnerin vermerkt gewesen.

Der angebliche Polizeibeamte forderte die Frau auf, zur Sicherung ihres Vermögens Geld und Schmuck in einer Aluschale vor die Haustür zu legen. Die Aluschale sei notwendig, um die Strahlung des Geldes messen zu können. Innerhalb der folgenden drei Stunden holten die Täter die Wertsachen unbemerkt ab.

Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck bittet Zeugen, die im Bereich der Allinger Straße verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 08141/6120 zu melden.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang erneut vor Betrugsanrufen. Wer sich am Telefon unter Druck gesetzt fühlt oder nicht sicher ist, wer anruft, sollte das Gespräch beenden. Die Polizei ruft niemals unter der Notrufnummer 110 an. Bei Unsicherheit sollte selbst die 110 gewählt werden, jedoch nicht über die Rückruftaste.

Betroffene sollen angeblich betroffene Angehörige unter der bekannten Nummer anrufen, am Telefon nicht über persönliche oder finanzielle Verhältnisse sprechen und niemals Geld oder Wertsachen an unbekannte Personen übergeben. Die Polizei empfiehlt außerdem, eine Vertrauensperson hinzuzuziehen oder über den Notruf 110 die Polizei zu verständigen. Angehörige sollten über diese Betrugsmasche informiert und gewarnt werden.

Quelle: Polizei Präsidium Oberbayern Nord | 28.08.2026

Quelle: Polizei Präsidium Oberbayern Nord
Datum: 28/08/2026
Link: Original-Meldung

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