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Für den Neubau des Eich- und Beschussamts ist am 21. Oktober der feierliche Spatenstich erfolgt. Das Vorhaben ist Teil der Heimatstrategie der Bayerischen Staatsregierung: Das Eichamt München und das Beschussamt Südbayern sollen nach Fürstenfeldbruck verlegt und dort unter einem Dach zusammengeführt werden.
Das Eichamt ist für das gesetzliche Messwesen und die Beglaubigung von Messgeräten wie Waagen und Zählern zuständig. Das Beschussamt prüft die Sicherheit von Schusswaffen, Böllern und Munition. Bauherr ist der Freistaat Bayern, vertreten durch das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie sowie das Staatliche Bauamt Freising.
Auf einem rund 16.400 Quadratmeter großen Areal soll ein spezialisiertes Prüf- und Werkstattgebäude für das Landesamt für Maß und Gewicht entstehen. Die Zusammenlegung soll moderne Arbeits- und Prüfabläufe ermöglichen. Für die Sicherheitsprüfungen des Beschussamts sind spezielle Schießanlagen vorgesehen. Fünf akustisch entkoppelte „Raum-in-Raum“-Konstruktionen sollen dafür sorgen, dass Druckwellen und Schallemissionen die übrigen Nutzungen nicht beeinträchtigen.
Das Investitionsvolumen liegt bei rund 90 Millionen Euro brutto. Die vorbereitenden Erdarbeiten fanden im Sommer 2026 statt; die Baumeisterarbeiten sollen im Frühjahr 2027 beginnen. Die Fertigstellung ist für Dezember 2029 geplant, die Betriebsaufnahme für das erste Halbjahr 2030.
Quelle: Staatliches Bauamt Freising – Pressemitteilungen
Datum: 22/10/2026
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