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Wie die Energieversorgung in der Region nachhaltiger werden kann, stand im Mittelpunkt der 23. Sitzung des Regionalbeirats der Stadtwerke Fürstenfeldbruck Ende September 2026. Auf der Tagesordnung standen der Jahresabschluss 2025, die Lage auf den Energiemärkten, der erforderliche Ausbau der Stromnetze und der zunehmende Einsatz erneuerbarer Energien. Außerdem ging es um laufende Vorhaben zu Geothermie, Elektromobilität und Energy Sharing.
Geschäftsführer Jan Hoppenstedt informierte die Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen über die Geschäftsentwicklung: Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschafteten die Stadtwerke einen Überschuss von rund 3,2 Millionen Euro. Zugleich unterstrich Hoppenstedt, dass das jährliche Treffen den kommunalen Austausch stärke und Gelegenheit biete, regionale Aktivitäten sowie Fortschritte bei der Energiewende gemeinsam zu betrachten.
Auch Emanuel Staffler, Vorsitzender des Regionalbeirats, hob den Nutzen des Dialogs hervor. Die Gespräche über Strompreise, den Ausbau der Netzinfrastruktur und künftige Energieprojekte seien für alle Beteiligten gewinnbringend. Als wichtige Aufgaben nannte er den Ausbau der Windenergie, die Planung und Umsetzung von Photovoltaikanlagen sowie die mögliche Nutzung von Geothermie.
Im Netzgebiet sind derzeit erneuerbare Erzeugungsanlagen mit einer installierten Leistung von rund 150 Megawatt (MW) angeschlossen. Durch weitere Projekte, die geplant oder bereits in Umsetzung sind, soll die Leistung auf etwa 230 MW steigen. Dazu wird unter anderem die rund 6,5 Kilometer lange Mittelspannungsverbindung zwischen Türkenfeld und Moorenweis ertüchtigt.
Die Stadtwerke wollen außerdem ihre eigene Erzeugungskapazität ausbauen. Dazu zählt der Solarpark Fürstenfeldbruck/Emmering mit 7,7 Megawatt peak (MWp) Leistung und einem Batteriespeicher mit einer Kapazität von 15 Megawattstunden (MWh). Weitere Photovoltaik- und Windenergieprojekte in der Region sind ebenfalls vorgesehen.
Beim Gemeinschaftsvorhaben „Tiefengeothermie Fürstenfeldbruck-Maisach-Emmering“ sind die seismischen Untersuchungen abgeschlossen. Bis Juli 2027 soll eine Machbarkeitsstudie vorliegen, die Aufschluss über die weiteren Perspektiven des Projekts geben wird.
Der Regionalbeirat der Stadtwerke kam erstmals 2004 zusammen. Neben dem Geschäftsführer und dem Vorsitzenden des Aufsichtsrates sind alle 24 Gemeinden, in denen die Stadtwerke ein Stromversorgungsnetz betreiben, durch ihre Bürgermeisterinnen und Bürgermeister vertreten. Das Gremium tagt einmal jährlich, um über die Lage in Bevölkerung und Wirtschaft zu beraten, Entwicklungen im Energiesektor zu verfolgen und gemeinsame Vorhaben anzustoßen.
Quelle: Stadtwerke Fürstenfeldbruck
Datum: 29/10/2026
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