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Puchheim: Mehr Wege mit dem Fahrrad

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Dieser Text wurde mit KI erstellt. Grundlage ist die am Ende genannte Quelle.

Wie bewegen sich die Menschen in Puchheim fort, und wo sehen sie Verbesserungsbedarf? Eine Befragung der Stadt liefert dazu neue Zahlen und zahlreiche Anregungen aus der Bevölkerung. Im Mai 2026 hatte die Stadt Fragebögen an alle Haushalte verschickt. Erfasst wurden unter anderem die Wege aller Haushaltsmitglieder ab sechs Jahren an einem festgelegten Stichtag. Die Teilnahme war online oder auf Papier möglich.

Bei der Stadt gingen 1.470 auswertbare Fragebögen ein. Das entspricht einer Rücklaufquote von 14,1 Prozent; die Angaben umfassen insgesamt 3.064 Personen. Die Ergebnisse zeigen Veränderungen beim sogenannten Modal Split, also den Anteilen der verschiedenen Verkehrsmittel an allen zurückgelegten Wegen, im Vergleich zur letzten Befragung 2015.

Besonders deutlich ist der Zuwachs beim Radverkehr: Sein Anteil stieg von 15,4 Prozent im Jahr 2015 auf 24,1 Prozent im Jahr 2026. Der Anteil des motorisierten Individualverkehrs mit Pkw und Krafträdern ging zurück. Öffentlicher Nahverkehr und Fußverkehr legten jeweils um gut zwei Prozentpunkte zu. Knapp 60 Prozent aller Wege entfallen damit auf den Umweltverbund aus öffentlichem Nahverkehr, Rad- und Fußverkehr. Deutschlandweit lag dieser Anteil laut der Erhebung „Mobilität in Deutschland“ 2023 bei 48 Prozent. Betrachtet man nur Wege innerhalb Puchheims, sind es laut Befragung fast 77 Prozent.

Die Stadt sieht dennoch weiteres Potenzial für den Umstieg auf nachhaltige Verkehrsmittel. Beim Einkaufen und bei privaten Erledigungen wird vergleichsweise häufig das Auto genutzt. Zudem ist ein Drittel der Pkw-Fahrten innerhalb Puchheims kürzer als 1,5 Kilometer. Auf solchen Strecken könne das Fahrrad häufig schneller sein als das Auto.

In den Antworten auf offene Fragen sprachen rund 36 Prozent der Teilnehmenden Probleme des fließenden Kraftfahrzeugverkehrs an. Häufig ging es um Geschwindigkeiten und Tempolimits, aber auch um den Zustand einzelner Straßen. Beim Parken gingen die Wünsche auseinander: Manche forderten mehr Haltverbote und Kontrollen, andere zusätzliche Parkplätze.

Am zweithäufigsten wurden mit 23,4 Prozent Probleme beim öffentlichen Nahverkehr genannt. Die Befragten verwiesen insbesondere auf Verspätungen und Ausfälle der S-Bahn sowie auf nicht barrierefreie Haltestellen, meist mit Blick auf den Bahnhof. Als Verbesserungen schlugen sie dichtere Takte und ein größeres Busangebot vor. Beim Fuß- und Radverkehr wurden vor allem fehlende Radwege und vereinzelt zusätzliche Fußgängerüberwege angesprochen.

Die Ergebnisse sollen dem Stadtrat künftig als Grundlage für Entscheidungen zur Mobilität dienen. Die Stadtverwaltung will außerdem nach und nach prüfen, welche der eingegangenen Vorschläge umsetzbar sind.

Quelle: Stadt Puchheim
Datum: 21/10/2026
Link: Original-Meldung

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