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Reisebus auf A96 bei Igling verunglückt: Zwei Tote und 30 Verletzte

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Igling/Landkreis Landsberg am Lech – Auf der A96 ist am Sonntag, 27. September 2026, gegen 6 Uhr ein Reisebus schwer verunglückt. Der Unfall ereignete sich im Gemeindebereich Igling zwischen den Anschlussstellen Buchloe-Ost und Landsberg am Lech-West in Fahrtrichtung München.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei kam der mit 35 Personen besetzte Bus alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab. Anschließend kippte das Fahrzeug auf die rechte Seite. Zwei Menschen starben noch an der Unfallstelle.

Bei einem der Toten handelt es sich um einen 58-jährigen philippinischen Staatsangehörigen. Die zweite tödlich verletzte Person wurde am Sonntagabend identifiziert. Es handelt sich um eine 27-jährige philippinische Staatsangehörige, die in Italien wohnhaft war.

Insgesamt wurden nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord 17 Personen als schwer verletzt eingestuft. Nach aktuellen Informationen besteht bei ihnen mittlerweile keine Lebensgefahr mehr. 13 weitere Personen wurden leicht verletzt. Sie wurden bis in die späten Abendstunden beim Bayerischen Roten Kreuz in Landsberg am Lech betreut.

An Bord befanden sich 33 Fahrgäste, alle philippinischer Staatsangehörigkeit. Die beiden Busfahrer sind italienische Staatsangehörige. Sie wurden ebenfalls vom Rettungsdienst untersucht und blieben weitestgehend unverletzt.

Entgegen ersten Erkenntnissen war der Bus von Mailand auf dem Weg nach München unterwegs. Die geschlossene Reisegruppe wollte wohl das Oktoberfest besuchen.

Ein Großaufgebot von Einsatz- und Rettungskräften war an der Unfallstelle. Im Einsatz waren unter anderem neun Rettungshubschrauber, zahlreiche Rettungskräfte, Feuerwehren aus Landsberg am Lech, Buchloe, Kaufering, Lindenberg, Dießen am Ammersee, Honsolgen, Prittriching, Dillishausen und Penzing sowie mehrere Polizeistreifen der Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck und der Polizeiinspektion Landsberg am Lech.

Die A96 war an der Unfallstelle teilweise bis kurz nach 14 Uhr gesperrt. Die Staatsanwaltschaft Augsburg hat unfallanalytische Gutachten zur Klärung der Unfallursache und des Unfallhergangs in Auftrag gegeben.

Gegen den 40-jährigen Fahrer wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung im Straßenverkehr eingeleitet. Am Montagmittag sollte eine philippinische Regierungsdelegation aus Frankfurt anreisen, um sich vor Ort ein Bild zu machen und gegebenenfalls Kontakt zu den Verunfallten aufzunehmen.

Quelle: Polizei Präsidium Oberbayern Nord | 28.09.2026

Quelle: Polizei Präsidium Oberbayern Nord
Datum: 28/09/2026
Link: Original-Meldung

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