Ein starker Rattenbefall an der Würm beschäftigt derzeit die nahe gelegene Gemeinde Gräfelfing. In Fürstenfeldbruck gibt es nach Einschätzung des städtischen Immobilienmanagements aktuell jedoch keine Hinweise auf eine vergleichbare Entwicklung im Stadtgebiet.
Nach Angaben der Stadt werden zwar auch in Fürstenfeldbruck vereinzelt Ratten festgestellt. Diese punktuellen Vorkommen stellten derzeit aber weder ein größeres Problem noch eine besondere Gefährdungslage dar. Die Stadt beobachtet die Situation weiterhin und leitet bei Bedarf gezielte, zeitlich begrenzte Maßnahmen zur Bekämpfung ein.
Zu solchen Maßnahmen können unter anderem die Spülung von Abwasserkanälen sowie das Auslegen von Ködern in den Kanälen gehören. Gerade die Kanalisation bietet Ratten Rückzugsräume und kann durch falsch entsorgte Speisereste zusätzlich zur Nahrungsquelle werden.
Auch bepflanzte oder stark besuchte Bereiche im Stadtgebiet können den Tieren Verstecke und mögliche Nahrung bieten. Die Stadt bittet Bürgerinnen und Bürger deshalb, keine Speisereste im Freien zurückzulassen und Essensreste nicht über die Toilette zu entsorgen.
Rattenvorkommen lassen sich nach Einschätzung der Stadt dauerhaft nicht vollständig vermeiden. Durch gezielte Maßnahmen und umsichtiges Verhalten im Alltag könnten sie jedoch eingedämmt werden.
Quelle: Stadt Fürstenfeldbruck | 09.09.2026
Quelle: Stadt Fürstenfeldbruck
Datum: 09/09/2026
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