back to top

Neuigkeiten und Informationen aus und für den Landkreis Fürstenfeldbruck.

StartStädte & GemeindenMaisachGanghoferstraße in Gernlinden: Bauarbeiten gehen in den Endspurt

Ganghoferstraße in Gernlinden: Bauarbeiten gehen in den Endspurt

-

In der Ganghoferstraße und der neuen Marie-Curie-Straße in Gernlinden gehen die Bauarbeiten weiter voran. Die Maßnahme steht im Zusammenhang mit einem neuen Industriekomplex auf einer Fläche von 52.000 Quadratmetern und wird nach Angaben der Stadt Maisach bereits seit September vergangenen Jahres mit großem Einsatz umgesetzt.

Die Arbeiten sind in sechs Bauabschnitte gegliedert. Grund dafür ist vor allem, dass die Baumaßnahme bei laufendem Verkehr erfolgen muss. Eine vollständige Sperrung der Straße ist nach Angaben der Gemeindeverwaltung nicht möglich. Durch die abschnittsweise Ausführung sollen sowohl die Erreichbarkeit der Anlieger als auch die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden und der Beschäftigten auf der Baustelle gewährleistet bleiben.

Neben der Erneuerung der Fahrbahn werden im Zuge der Maßnahme verschiedene Versorgungsleitungen und weitere Sparten erneuert beziehungsweise angepasst. Weil mehrere Versorgungsträger beteiligt sind und die einzelnen Arbeitsschritte eng aufeinander abgestimmt werden müssen, ist der Bauablauf entsprechend komplex.

Für Anwohnerinnen und Anwohner sowie für Verkehrsteilnehmende sind die Arbeiten weiterhin mit Einschränkungen verbunden. Die Gemeindeverwaltung bittet dafür um Verständnis und weist zugleich auf die Belastungen für die Beschäftigten auf der Baustelle hin. Gerade in den vergangenen Wochen mit Temperaturen von deutlich über 30 Grad Celsius hätten die Mitarbeiter täglich körperlich anspruchsvolle Arbeit unter schwierigen Bedingungen geleistet.

Dass an einzelnen Tagen auf Teilen der Baustelle scheinbar nicht gearbeitet werde, bedeute nach Angaben der Gemeinde nicht, dass die Maßnahme stillstehe. Im Straßenbau hängen viele Arbeitsschritte voneinander ab. Häufig müssen zunächst Materialien geliefert, Spezialmaschinen verfügbar sein oder Prüfungen ausgewertet werden. Dazu zählen etwa Lastplattenversuche, mit denen die Tragfähigkeit des Untergrunds überprüft wird.

Zusätzlichen Aufwand verursachten im Bauabschnitt sogenannte Torflinsen. Dabei handelt es sich um lokal begrenzte Einschlüsse von verformbarem Torf im Untergrund, die bei Belastung zu Rissen oder Absenkungen der Fahrbahn führen können. Diese Bereiche mussten aufwendig durch tragfähiges Material ersetzt werden, damit der künftige Fahrbahnbelag belastbar bleibt.

Während solcher Wartezeiten werden die ausführenden Firmen laut Gemeindeverwaltung in anderen Bauabschnitten eingesetzt, etwa am neuen LKW-Parkplatz. So sollen vorhandene Kapazitäten möglichst effizient genutzt werden. Die Verwaltung stehe zudem in engem Austausch mit den beteiligten Ingenieurbüros, Fachplanern und Baufirmen, um den Ablauf möglichst reibungslos zu gestalten und Beeinträchtigungen gering zu halten. Zugleich weist die Gemeinde darauf hin, dass es sich nicht um eine gemeindliche Baustelle handelt und die Kosten vom Erschließungsträger getragen werden.

Nach aktuellem Bauzeitenplan sollen die sechs Bauphasen bis zum 9. Oktober abgeschlossen sein. Anschließend ist die Erschließung des LKW-Parkplatzes mit Ver- und Entsorgungsleitungen vorgesehen. Der Rückbau der provisorischen Ampel ist für Anfang der Kalenderwoche 42 geplant, also ab 12. Oktober. Die endgültige Abnahme der Baumaßnahme soll Ende Oktober 2026 erfolgen. Änderungen im Terminplan bleiben laut Gemeinde möglich, etwa durch Witterungseinflüsse, unvorhergesehene Bodenverhältnisse oder notwendige technische Anpassungen.

Quelle: Stadt Maisach | 11.08.2026

Quelle: Stadt Maisach
Datum: 11/08/2026
Link: Original-Meldung

Leseempfehlung