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Wanderausstellung zu Antisemitismus in Bayern an der FOS/BOS Fürstenfeldbruck

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In der Aula der Fach- und Berufsoberschule Fürstenfeldbruck im Schulzentrum Tulpenfeld, Münchner Straße 67, ist bis Donnerstag, 30. Juli, die Wanderausstellung „Antisemitismus in Bayern – Judenhass heute“ zu sehen. Die Ausstellung stammt von der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus, kurz RIAS Bayern, und wird von der FOS/BOS organisiert und veranstaltet.

Die Schau geht den Fragen nach, was Antisemitismus ist, welche Folgen er für Betroffene hat und wie Bürgerinnen und Bürger darauf reagieren können. Grundlage sind nach Angaben von RIAS Bayern tausende antisemitische Vorfälle, die die Meldestelle seit 2019 dokumentiert hat. Damit soll das Thema an einem Ort des Alltags zugänglich gemacht und zur Auseinandersetzung mit aktuellem Judenhass angeregt werden.

RIAS-Bayern-Leiterin Annette Seidel-Arpacı erklärte, Antisemitismus gehöre leider auch zu Bayern, sei nie verschwunden und zeige sich insbesondere seit dem 7. Oktober 2023 verstärkt auf Straßen und im Internet. Ziel der Ausstellung sei es, Menschen, die sich bislang vielleicht noch nicht mit dem Thema beschäftigt hätten, niedrigschwellig zu informieren und zu Engagement gegen Antisemitismus anzuregen.

Schulleiterin Monika Pfahler, OStDin, betonte, die FOS/BOS freue sich, die Ausstellung von RIAS Bayern in Fürstenfeldbruck präsentieren zu können und damit die Bildungsarbeit gegen Antisemitismus zu stärken. Bürgerinnen und Bürger der Stadt erhielten so die Möglichkeit, sich selbst über aktuellen Judenhass in Bayern und der Region zu informieren.

Geöffnet ist die Ausstellung Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 13 Uhr. Zusätzlich ist sie am Dienstag, 21. Juli, von 18 bis 21 Uhr zugänglich.

RIAS Bayern besteht seit 2019, befindet sich in Trägerschaft des Vereins für Aufklärung und Demokratie e.V. und wird vom Bayerischen Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales gefördert. Bei der Ausstellungseröffnung an der FOS/BOS Fürstenfeldbruck waren unter anderem FOS/BOS-Schulleiterin Monika Pfahler, die Schulleiterin der Berufsschule Frau Reuss, Gabriele Triebel (MdL), OStR Andreas Lohde, Oberbürgermeister Christian Götz und die stellvertretende Landrätin Martina Drechsler anwesend. Sie folgten den Grußworten des stellvertretenden Geschäftsstellenleiters des Antisemitismusbeauftragten der Staatsregierung.

Quelle: Stadt Fürstenfeldbruck | 20.07.2026

Quelle: Stadt Fürstenfeldbruck
Datum: 20/07/2026
Link: Original-Meldung

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