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Martin Cornils übernimmt Leitung der Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck

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München. Die Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck steht unter neuer Leitung. Polizeipräsidentin Kerstin Schaller begrüßte im Rahmen eines Dienststellenbesuchs Polizeioberrat Martin Cornils als neuen Leiter der Dienststelle.

Cornils wechselte zum 1. Juli 2026 vom Bayerischen Landeskriminalamt zur Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck in der Bergsonstraße in München. Beim LKA hatte er fast sechs Jahre lang das Sachgebiet für Personenfahndung geleitet.

Der 59-Jährige ist nun für rund 85 Mitarbeitende verantwortlich. Die Dienststelle betreut nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord sämtliche Verkehrsbelange auf mehr als 200 Kilometern Autobahn auf der A 8, A 96 und A 99.

Zur VPI Fürstenfeldbruck gehören ein Arbeitsbereich für die technische Verkehrsüberwachung, eine Schwerverkehrskontrollgruppe, eine Fahndungskontrollgruppe, der Bereich Unfallfluchtfahndung sowie die zentrale Bildauswertung. Dort werden Fotos von Verkehrsverstößen für den gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord ausgewertet.

„Nach den Jahren beim LKA freue ich mich auf die neue Aufgabe“, sagte Cornils. Er wohnt mit seiner Familie im Landkreis Starnberg. Zu seinen früheren Stationen zählen unter anderem Verwendungen bei der VPI München Verkehrsüberwachung und bei der VPI München Verkehrserziehung. Zudem war Cornils mehrere Jahre beim Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration tätig, wo er bereits für Verkehrsangelegenheiten zuständig war.

Vorgänger Thomas Totzauer hatte die Dienststelle 21 Jahre lang geleitet. Er ging mit Ablauf März 2026 in den Ruhestand. Der Polizeioberrat außer Dienst nutzte den Besuch, um seinen Nachfolger persönlich zu begrüßen.

„Für mich ist es jedes Mal ein besonderer Moment, wieder in die Dienststelle zurückzukehren“, sagte der 63-Jährige. Nach 21 Jahren als Dienststellenleiter seien die Kolleginnen und Kollegen der VPI Fürstenfeldbruck für ihn weit mehr als frühere Wegbegleiter. Es sei eine besondere Verbundenheit entstanden, die auch mit dem Ruhestand bestehen bleibe. Totzauer erklärte zudem, er genieße den neuen Lebensabschnitt, freue sich über zusätzliche Zeit für seine Familie und könne sich als ehrenamtlicher Erster Bürgermeister von Schöngeising weiter für Menschen einsetzen.

Polizeipräsidentin Schaller dankte Totzauer für fast 46 Jahre Dienst bei der Bayerischen Polizei und speziell im Polizeipräsidium Oberbayern Nord. Aus dieser Zeit blieben ihm nach Polizeiangaben vor allem zwei Einsätze in Erinnerung. Dazu zählt die Entführung der damals siebenjährigen Natalie Astner im Bereich Landsberg am Lech. Totzauer begleitete den Einsatz als Mitglied der Verhandlungsgruppe bis zum tragischen Ende.

Ein weiterer Einsatz war der G7-Gipfel im Jahr 2022. Totzauer war daran beteiligt, die Strecke zum Veranstaltungsort für geladene Gäste frei befahrbar zu halten. Der Großeinsatz sei für ihn auch ein Ausdruck der Leistungsfähigkeit der Bayerischen Polizei gewesen.

Schaller dankte außerdem Erstem Polizeihauptkommissar Uwe Borowski. Der stellvertretende Dienststellenleiter hatte in den vergangenen Monaten die Verantwortung für die Dienststelle übernommen.

Die Polizeipräsidentin bezeichnete Cornils als Beamten mit einer großen Bandbreite an polizeilichen Verwendungen. Seine Erfahrungen beim LKA und zuvor im Innenministerium werde er zum Nutzen der VPI Fürstenfeldbruck einbringen. Zusammen mit dem erfahrenen Autobahnpolizisten Uwe Borowski sei für die Dienststelle ein zukunftsträchtiges Führungsteam gefunden worden.

Quelle: Polizei Präsidium Oberbayern Nord | 03.07.2026

Quelle: Polizei Präsidium Oberbayern Nord
Datum: 03/07/2026
Link: Original-Meldung

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