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Gespinstmotten in Germering: Stadt weist auf Unterschiede zum Eichenprozessionsspinner hin

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In Germering treten aktuell wieder Gespinstmotten auf, die ihre typischen Gespinste an Sträuchern und Zweigen anlegen. Die Stadt Germering weist darauf hin, dass von diesen Raupen nach bisher bekannten Erkenntnissen keine Gesundheitsgefahr für Menschen und Tiere ausgeht.

Gespinstmotten nutzen verschiedene Wirtspflanzen, darunter Traubenkirsche, Pfaffenhütchen, Apfel oder Weißdorn. Häufig umhüllen sie ganze Zweige oder Sträucher und leben gesellig innerhalb der Gespinste. Ihre Raupen sind gelblich bis grau gefärbt, haben schwarze Punkte und weisen kaum auffällige Behaarung auf.

Wichtig ist die Unterscheidung zum Eichenprozessionsspinner. Dieser ist fast ausschließlich an Eichen zu finden. Seine Gespinste entstehen als dichte Nester am Stamm oder in Astgabeln. Die Raupen wandern oft in langen „Prozessionen“, teils in mehreren Reihen, hintereinander am Stamm entlang. Sie sind graubraun und tragen lange Haare.

Vom Eichenprozessionsspinner geht eine hohe Gesundheitsgefahr für Menschen und Tiere aus. Die Brennhaare können Hautreizungen, Augenreizungen und Atembeschwerden verursachen. Bürgerinnen und Bürger, die unsicher sind, können sich an den Bereich Umweltangelegenheiten der Stadt Germering in der Außenstelle Bärenweg 13 wenden. Dort wird um vorherige Terminvereinbarung per Telefon oder E-Mail gebeten.

Quelle: Stadt Germering
Datum: 17/06/2026
Link: Original-Meldung

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